Anne Hinz – Stadtperle

ANNE HINZ von Anniewear
„MEIN KLEIDERSCHRANK IST ALLES ANDERE ALS GRAU“
Wir heißen Anne Hinz von "Anniewear" als Stadtperle wilkommen. Eine tolle junge Frau ist sie! Zusammen mit Anne bereiteten wir uns geistig auf das Highlight des Sommers vor – das Festival MS Dockville vom 10.08 bis zum 12.08. in Wilhelmsburg. Und obwohl sie selbst nicht dabei sein kann, ließ Anne Hinz ihre Outfits vom Dockville-Flair inspirieren.

Wir mögen Anne. Sie ist angenehm, gelassen und bodenständig. Überzeugt Euch selbst. www.anniewear.de

Was möchtest du denn werden, wenn du groß bist?
So genau habe ich es mir nicht überlegt. Aber ich kann mir einen Job zwischen Mode und meinem Wirtschaftsstudium vorstellen.

Ist also Bloggen für dich eine „wirtschaftliche“ Angelegenheit?
Im Gegenteil. Wirtschaftliches Denken und Bloggen betrachte ich getrennt. Der Blog ist etwas nur für mich. Ich fing ja mit dem Bloggen an, als ich Politik studierte und einen Ausgleich zu trockenen Inhalten suchte.

Was war deine Absicht als du mit „Anniewear“ angefangen hast?
Ich habe so viel im Kopf. Manchmal liege ich im Bett und überlege, wie ich bestimmte Outfits zusammenstelle ..Es war zu einem Zeitpunkt so viel, dass ich mir überlegt habe eine Art Tagebuch zu führen, um meine Ideen zu dokumentieren. Außerdem war es für mich spannend in Kontakt mit anderen Bloggern zu treten. Tagtäglich lese ich inspirierende Blogs und finde jedes Mal etwas Spannendes. Das wollte ich auch mit den Anderen teilen.

Welche Blogs zum Beispiel?
Ich habe einen Mega-Ordner im PC, wo ich alle interessanten Links hineinpacke die mich inspirieren. Sagen wir The Blonde Salad (http://www.theblondesalad.com/), ”Sincerely, Jules”, “The Man Repeller”, “Tuula” oder “cupcakes and cashmere”… Aber eigentlich, als ich mit dem Bloggen anfing, wusste ich nicht, worauf ich mich einlasse.

Und worauf?
Man unterschätzt, wie viel Arbeit das ist. Man muss immer dran bleiben. Dann bekommt man Feedback, erstmal aus dem Freundeskreis und dann von Leuten, die man selbst nicht kennt. Auf einmal finden viele Menschen gut, was man macht - Da merkt man – Oh Mist, jetzt steckst du drin.

Ist es schlimm?
Nein, sowas spornt mich eher an. Mir macht das unheimlich viel Spaß. Es fordert mich ja, besser zu werden.

"Ich habe so viel im Kopf"

Und dann kam das Feedback der Mode-Industrie
Damit habe ich ja gar nicht gerechnet. Natürlich wusste ich von anderen Bloggern, dass man zu Mode-Events eingeladen wird. Ich freute mich wie ein Keks als ich vor einem Dreivierteljahr das erste Mal zu einem Event eingeladen wurde. Wobei ich glaube, dass es meine Entscheidung ist, ob ich über die Events schreibe. Ich freue mich sowieso am meisten, wenn ich ein paar nette Kommentare von meinen Lesern bekomme.

Wie erklärst du deinen Eltern, was du machst?
Ich erkläre es im Vergleich mit einem Online-Tagebuch. Meine Eltern sind ja nicht mit dem Internet aufgewachsen, daher können sie das mit dem Bloggen nicht ganz nachvollziehen. Meine Mutter befürchtet, dass ich zu viel von mir preisgebe. Aber wenn sie hört, wo ich mal wieder eingeladen wurde und was ich Tolles geschenkt bekomme, dann findet sie es wieder gut.

Warum eigentlich Mode?
Für mich war es selbstverständlich. Weil ich mich schon immer damit beschäftigt habe – mit Mode-Zeitschriften, Blogs usw. Das Studium betrachte ich eher als Beruf und Mode als Hobby.

Und nun könnte Mode zum Beruf werden...
Das wäre schön!

Was bewegt dich sonst?
Alles. Vom Wetter bis zu dem, was in dem Freundeskreis oder in der Familie passiert. Studium, Freuden, Krankheiten, alle Gefühle, Klasurenstress. Das, was in der Welt passiert...Es schärft meine Wahrnehmung dafür, wie gut es mir eigentlich geht. Alles Schlimme, was in der Welt passiert, lässt mich bewusster durch mein Leben gehen.

Wo ist dein sicherer Hafen?
Vom Ort her ist es Hamburg, vom Mensch her– mein Freund.

Was ist das Tolle an Hamburg?
Wasser. Das Gefühl der Freiheit. Man kann durchatmen. Und Vielfalt. Wie zum Beispiel, nach einer Reise am Hauptbahnhof anzukommen und viele unterschiedliche Menschen zu sehen.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Gemütlich. An erster Stelle möchte ich mich wohlfühlen. Jeans geht immer. Basic-Teile, ein wenig Leo-Muster, große Hals-Ketten. Ich liebe graue T-Shirts. Meine Mitbewohnerin lacht jedesmal, wenn ich vom Shoppen nach Hause komme – mit meiner Lieblingsfarbe in der Tüte. Ansonsten ist mein Kleiderschrank alles andere als grau.

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– Butterland –

 

Body – H&M, T-Shirt – Second Hand, geliehen, Lederjacke – Closed, Shorts – Levi’s, Schuhe – Converse, selbst getuned, Tuch – Anna Wegelin, geliehen, Kette – H&M Trend, Brille – Carrera
Dazu passt – Funky-Mukke mit ordentlich Beinschwung wie z.B. „Le Fly“ am Samstag, den 11.08.2012/ Dockville Festival

 

Wer übrigens keine Lust hat, die ganze Woche bis zum nächsten Wochenende zu warten, könnte jetzt schon auf’s Gelände – morgen ab 16 Uhr wird getanzt http://vimeo.com/45481545

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– HIHI – HAHA –

Kleid – Urban Outfitters, Weste – H&M, getuned, Stiefel – Zara, Haarband – I am, Kette – H&M Trend, Beutel – Dockville, Uhr – Casio
Dazu passt – eingängige und wache Hipster-Melodien wie von „Go back to the Zoo“ am Sonntag, den 12.08.2012/ Dockville Festival

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– Seifenblasen –

Rock – Zara, Top – Dockville, selbst getuned, Sandalen – Zara, Gürtel mit Täschchen – Monki, Kette – H&M Trend, Trinkflasche – Irregular Choice, Brille – H&M
Dazu passt – Wohlfühl-Indie-Blues-Mischung mit Frauen-Charakterstimme wie „The Jezabels“ am Samstag, den 11.08.2012/ Dockville Festival

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 – Hierher bitte –

T-Shirt – H&M, selbst getuned, Tasche – Urban Outfitters, Shorts – Zara, Gürtel – American Eagle, Cowboy Stiefel – aus den USA, Schal – H&M, geliehen, Ohrringe – Ma&Ma, geliehen
Dazu passt – sonnengeladener Surf-Rock wie „Fair Ohs“ am Samstag, den 11.08.2012

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– Dort, wo –

Oberteil – Dockville, Hose – H&M, Gürtel mit Tasche – Monki, Schuhe – Swedish Hasbeens in Kooperation mit H&M, Hut – Monki, Kette – geliehen
Dazu passt – alles, was sich schwer einer Richtung zuordnen lässt und Hit-verdächtig ist, wie Headliner „Maximo Park“ am Freitag, den 10.08.2012/ Dockville Festival